Dr. Michael Bloch

Bergwinkel News

SAMSTAG, 08. OKTOBER 2016 (FAZ)
RHEIN-MAIN ZEITUNG
Servus, Energiewende
Von Oliver Bock

Die Windpotentialkarte des Landes Hessen weist den Rheingau-Taunus-Kreis als einen der chancenreichsten Standorte zur Nutzung der Windenergie aus. Auf dem Taunuskamm und den Höhenzügen des Rheingaugebirges bläst der Wind kräftiger als in vielen anderen Regionen des Landes. Dennoch wird es dem Kreis weder kurz- noch mittelfristig gelingen, auch nur annähernd den eigenen Stromverbrauch aus erneuerbaren Energien zu decken.

Das ist auch gut so, weil die sonst notwendige Aufstellung von 100 oder mehr Windrädern einer außerordentlich wertvollen Kulturlandschaft immensen Schaden zufügen würde. Und nicht nur das. Alle bisherigen Anzeichen deuten darauf hin, dass das Welterbe-Prädikat der Unesco für das Obere Mittelrheintal in Gefahr geraten wird, wenn sich das Land Hessen nicht endlich zu der gleichen Einsicht durchringt wie das Nachbarland Rheinland-Pfalz: In der Kern- und der Randzone der Welterberegion haben Windräder nichts verloren. Aber auch für die Freihaltung des Taunuskamms von Rotoren sprechen gewichtige Gründe des Denkmal- und des Grundwasserschutzes, weshalb sich das Regierungspräsidium mit den Genehmigungsverfahren offenkundig äußerst schwer tut.

Die Zahl von bisher 24 Rotoren im Rheingau-Taunus wird daher in den nächsten Jahren nur noch geringfügig höher werden. Insofern ist es nur konsequent, wenn der Kreistag sich von unrealistischen klimapolitischen Zielen verabschiedet. Eine zumindest rechnerische Autarkie ist beim Strom nicht erreichbar, von der Wärmeversorgung erst gar nicht zu reden. Der Beitritt des Kreises in das Netzwerk „100 Prozent Erneuerbare-Energie-Regionen“ und die Unterzeichnung der „Charta 100 Kommunen für den Klimaschutz“ hatten insofern allenfalls symbolischen Charakter. Doch Symbole erzeugen nun einmal keinen Strom, und sie helfen auch dem Klima nicht.

Die Kehrtwende des Kreises bei der lokalen Klimaschutzpolitik hat über die Kreisgrenzen hinaus Bedeutung. Denn sie bringt auch das Land in Verlegenheit, wenn die windhöffigsten Standorte nicht für die Erzeugung der Windenergie genutzt werden. Immerhin war Hessen bei der Formulierung seiner eigenen Ziele weitaus vorsichtiger als der Kreis. Erst bis zum Jahr 2050 soll das Land seinen Verbrauch an Strom und Wärme vollständig aus erneuerbaren Energien decken. Bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein hinunter, und die heutigen Politiker sind allesamt nicht mehr im Amt.
Rheingau-Taunus-Kreis

 Ethik-Kommission Windkraft-Ausstieg28.8.2016 Von Günter Keil

"Es gehört zu den Treppenwitzen der Technikgeschichte, dass gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine uralte Methode der Energiegewinnung die Windmühle ausgerechnet in den angeblich aufgeklärten Industrieländern auf der Nordhalbkugel mit einer massiven staatlichen Förderung als Stromquelle wiederbelebt wurde.

Dies geschah durchaus in Kenntnis der Gründe, wegen derer eben diese noch im 19. Jahrhundert stark verbreitete Technik nach 1880 in kürzester Zeit durch eine weitaus überlegene moderne Technik die Dampfmaschine buchstäblich ausgerottet wurde. Dampfmaschinen ersetzten alle Windmühlen, die in Holland der Entwässerung dienten, sie machten allen Segelschiffen den Garaus und auch die Getreidemühlen, die dieser Technik ihren Namen gegeben hatten, verloren ihren Windantrieb.

Der Grund für diesen tiefgreifenden Umbruch war der ewig ertragene gravierende Nachteil der Windkraft: Ihre wetterabhängige Unberechenbarkeit, ihre starken Leistungsschwankungen, ihre häufigen Stillstandzeiten und damit ihre grundsätzliche Nichteignung für jede Nutzung, die Dauerleistung und Zuverlässigkeit benötigt. Nichts hat sich an diesen „inhärenten“ Nachteilen geändert; schließlich gibt es immer noch das gleiche Wetter wie 1880. Dafür sorgt die Sonne. Durch die neuen Windrad-Konstruktionen sind sogar neue, schwerwiegende Nachteile hinzu gekommen: Die Gesundheitsgefährdung durch Lärm, Infraschall und Körperschall (s.u.). "

Ethik-Kommission „Windkraft-Ausstieg“ 28.8.2016 Von Günter Keil
Die Regeln der Physik verhindern, daß die Windräder unsere Energieprobleme lösen werden.
Ethik-Kommission-Windkraft-Ausstieg_5.1.pdf (2.25MB)
Ethik-Kommission „Windkraft-Ausstieg“ 28.8.2016 Von Günter Keil
Die Regeln der Physik verhindern, daß die Windräder unsere Energieprobleme lösen werden.
Ethik-Kommission-Windkraft-Ausstieg_5.1.pdf (2.25MB)

Magistrat - Geheimorganisation

Jeder Einwohner von Schlüchtern, der in den Sommermonaten von Breitenbach, Wallroth und anderen Standorten die rund um Schlüchtern errichteten Windräder beobachtet hat. muss sich gefragt haben, wieso diese Windräder überhaupt bei uns installiert worden sind. Sie drehen sich kaum, und wenn unsere Energieversorgung von diesen Windräder abhängen würde, wäre es um Deutschland schlecht bestellt.Der Geschäftsführer der Turbowind hat schon vor anderthalb Jahren in Schlüchtern gesagt, dass es bei der Entscheidung, Windräder zu errichten, keineswegs auf die Windgeschwindigkeit ankomme, sondern die Entfernung zum bebauten Gebiet sei viel wichtiger. Was er nicht gesagt hat war, dass bankrotte Gemeinden wie Schlüchtern das ideale Arbeitsfeld  für solche Firmen wie Turbowind ist.Die Entscheidung, in einem städtischen Waldgebiet eine weitere Windfarm zu errichten, wurde gefällt vom Bürgermeister in Zusammenarbeit mit einem unfähigen Magistrat, der nur dafür dar war, um die Entscheidungen des Bürgermeisters widerspruchslos zu bestätigen. Als beim gegenwärtigen Magistrat ein neues Magistratsmitglied einen Antrag eingebracht hat, waren die Magistratsmitglieder so geschockt, weil so etwas in der Vergangenheit noch nicht vorgekommen war, dass sie ein Gutachten einholen mussten, um festzustellen, ob so etwas zulässig ist.Der Magistrat in Schlüchtern verhält sich wie eine Geheimorganisation, was leider in vielen hessischen Gemeinden üblich ist. Wichtige Entscheidungen werden geheim gehalten. So hat der ehemalige 1. Stadtrat Patrick Ommert (FDP) es wegen der Geheimhaltung abgelehnt die Frage zu beantworten, ob er gemeinsam mit Falko Fritzsch die Verträge mit der Firma Turbowind unterschrieben hat. Sogar Stadtverordnete wurden über diese Magistratsentscheidung nicht informiert und schon garnicht befragt. Weshalb Falko Fritzsch sich so verhalten hat und  jetzt nach seiner Abwahl genau so verhält, ist unverständlich.Diese Geheimhaltung von Magistrats-Entscheidungen ist undemokratisch und sollte in unserem System nicht toleriert werden. Die entsprechenden Gesetze der Hessischen Gemeindeordnung sind nicht Gott gegeben und sollten geändert werden. Auch wenn die Hessische Gemeindeordnung dieses Vorgehen erlaubt muss es nicht unbedingt angewandt werden.   Es ist zu hoffen , daß der neue Bürgermeister Matthias Möller transparenter und demokratischer vorgeht.

 

(mb 30.08.2016)

So werden wir zum Narren gehalten.

Am 06.09.2015 wurde in der Windfarm Wallroth/Kressenbach das letzte Windrad (WEA) 8 errichtet. 

Laut Auskunft des RPs Darmstadt „ im Genehmigungsbescheid zum WP Schlüchtern-Wallroth vom 05.03.2014, AZ.: IV/F 43.1 – 1392/12 Gen 21/12 wurde unter der Nebenbestimmung 6.4 eine Inbetriebnahmemessung gefordert.“ Diese sollte laut Zulassung innerhalb von 12 Monaten nach Errichtung der letzten WEA erfolgen.

Diese Messung ist bis heute laut RP nicht erfolgt.

die folgende Auskunft des RP Darmstadt haben wir heute erhalten:

„Die Windenenergieanlage (WEA) 8 im Windpark "Wallroth/Kressenbach" wurde als letzte WEA errichtet und die Inbetriebnahme erfolgte am 06.09.2015. Bei der  sog.  Inbetriebnahmemessungen müssen bestimmte Bedingungen (Windstärke, -richtung, kein Regen, kein Schnee, kein Frost usw.) zum Zeitpunkt der Schallpegelmessungen gegeben sein. Wie mir glaubhaft von Seiten des Betreibers der WEA und Sachverständigenbüro mitgeteilt wurde,  waren die Witterungsbedingungen nicht derart, um die Inbetriebnahmemessungen durchführen zu können. Es ist aber davon auszugehen, dass im Herbst diesen Jahres die Schallvermessungen durchgeführt werden.  Wir werden  Sie darüber, soweit gewünscht, gerne  informieren. Vollständigkeitshalber weise ich in dem Zusammenhang darauf hin, dass für die vorgesehene Schallpegelmessungen Nord/ Nordostwindrichtung sein sollte und diese Windrichtung in der Region leider sehr selten anzutreffen ist.

Aufgrund der v. g. Bedingungen hat die Überwachungsbehörde im Genehmigungsbescheid vom 5. März 2014, AZ.: IV/F 43.1 - 1392 Gen 21/12, unter der Nebenbestimmung 6.4, Abs. 2  folgendes zusätzlich  festgelegt: "Bei Vorliegen besonderer Gründe kann die Behörde einen anderen Zeitrahmen für die Messungen festlegen oder diese ganz aussetzen“.“

Auf gut deutsch eine Messung der Schallbelastung wird nicht durchgeführt.

Nichts desto trotz werden die am Schreibtisch gezeugten Schallbelastungen der Windfarm Wallroth/Kressenbach mit den am Schreibtisch gezeugten Schallbelastungen der Windfarm Breitenbach vermählt, um die Schallbelastung der Windfarm Wallroth-Breitenbach zu zeugen.

So werden wir verwaltet oder auf gut deutsch zum Narren gehalten.

Es gibt nur eine Methode dies zu verhindern, die Verantwortlichen des CDUGrüneSPDLinke Windkartells abzuwählen.

(mb 23.08.2016)

Magistratentscheidung 2014 ?

Neben Bürgermeister Falko Fritzsch haben folgende Magistratsmitglieder die Verträge mit der Firma Turbowind bestätigt und sollten für die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen für die Region politisch geradestehen. Diese gewählten Vertreter, die sich alle hinter der Behauptung, dass Magistratsentscheidungen geheim sind, verstecken, haben das Tafelsilber der Familie verscherbelt, um ihre verfehlte Wirtschaftspolitik zu verstecken.

Das Tafelsilber unserer Region ist die gewachsene Landschaft und Natur, die wir leider durch solche Entscheidungen zerstören.

Die Magistratsmitglieder, die diese Entscheidungen angeblich einstimmig mit Falko Fritzsch getroffen haben, waren

  • R Baier CDU
  • M L Schönherr CDU
  • I Föller Grüne
  • Heinz Marburger SPD
  • Rainer Eckardt SPD 
  • W Staaf SPD
  • Ott SPD
  • Ommert FDP

So zahlen z.B. die Bürger von Schlüchtern pro Jahr ca. 1.6 Millionen Euro an EEG Zwangsabgaben, Geld das in die Taschen von Windanlagen – Herstellern und Großgrundbesitzern und natürlich auch in die Taschen des hessischen Fiskus fließt, um nur die Wichtigsten zu nennen. 

nur 1/4 davon kommt durch die Verpachtung des zerstörten Waldes wieder rein.      

(mb 22.08.2016)

 

Obrigkeit scheut Volksbefragung (KN Leserbrief v. 17.08.2016)

Zum Artikel „Simmler: FDP will nur provozieren“, KN vom 6. August, Seite 8.

Kritiker der Windkraft sollten das Votum der Mehrheit respektieren, fordern Vizelandrätin Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Matthias Zach. Welcher Mehrheit bitte? Die Windkraftgegner würden sich, ich zitiere „ohnehin nur an den letzten Strohhalm klammern, um nicht komplett in der Bedeutungslosigkeit zu versinken“. Welche Anmaßung! 
Wer die Kinzigtal Nachrichten in den vergangenen Wochen interessiert gelesen hat, weiß, dass mit Windkraft kein einziges Kilogramm CO 2 in der EU eingespart wird. Dass das Ganze ein ideologischer Irrweg ist, der nur in Deutschland durchgepeitscht wird, weiß doch mittlerweile jeder. 
Dahinter steht weder eine demokratische Legitimation noch eine Notwendigkeit. Machen Sie doch einfach eine Volksbefragung zu diesem Thema. Aber die scheut die Obrigkeit wie der Teufel das Weihwasser. Denn wir sind ja nur das dumme Volk, wohingegen die Politiker in der ihnen eigenen Klarheit wissen, was das Beste für uns ist: Kaputte Wälder, verspargelte Landschaft und die höchsten Strompreise in Europa. Danke für die Belehrungen in der Zeitung.

Burkhard Lamm
Steinau

Stellungnahme der Parteien zum Turbowind-Plan eine Windfarm in Schlüchtern zu bauen 

(KN Leserbrief v. 09.08.2016)

Der KN Bericht vom 06.08.2016 zeigt den desolaten Zustand der traditionellen politischen Parteien in Schlüchtern.

Die SPD ist sprachlos, die CDU ist einerseits und andererseits, die FDP hat total vergessen, wer uns die Windräder Misere eingehandelt hat. Die Grünen Naturschützer sind natürlich für die Vernichtung des heimischen Waldes.

Die Stadt Schlüchtern unter Führung vom Falko Fritzsch (SPD) und unter Beteiligung von Magistratsmitgliedern von SPD,CDU, Grüne und FDP haben uns diese Windräder nach Schlüchtern gebracht.
Diese Leute vernichten für ein paar Silberlinge den heimischen Wald. Finanziert wird das ganze über höhere Strompreise, die wir alle zu zahlen haben.

Es sind nicht nur Frau Merkel und Herr Al-Wazir, die für diese Katastrophe verantwortlich sind, unsere lokalen CDUSPDFDPGRÜNE Abgeordnete und Magistratsmitglieder haben es mitverursacht und sollten hierfür haften.

Dr. Michael Bloch